Roemheldsyndrom

Meine 24-jährige berufliche Tätigkeit in der Klinik Hochstaden in Bad Neuenahr war insbesondere davon geprägt, daß die Patientinnen und Patienten wirklich alles an psychischen Störungen hatten, die vorkommen und aufgelistet sind (z.B. im ICD 10). Ein Aspekt hat mich dabei immer wieder fasziniert: es gab meistens Häufungen von gleichen Störungen innerhalb eines kurzen Zeitraumes. So kamen z.B. 1978 innerhalb weniger Monate etwa 10 PatientInnen zu mir mit einer Störungskombination, die mir zu Anfang völlig unbekannt war: Magen- und Herzschmerzen.

Durch intensive Beschäftigung mit diesen Phänomenen kam ich zur Erkenntnis, daß es sich hierbei um das sog. "Roemheldsyndrom" handelt. Als entscheidende psychotherapeutische Komponente entwickelte ich infolgedessen entwickelte ich ein Atemtraining. Diese Erfahrung habe ich im März 1984 bei dem jährlichen Treffen des „Arbeitskreises Klinische Psychologen in Kureinrichtungen in Bad Wildungen als Vortrag: "Atemtraining bei Roemheld-Syndrom" der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

PDF-Datei: "Atemtraining bei Roemheldsyndrom, Bad Wildungen, März , 1984" (öffnet in neuem Fenster)